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Militärischer Haus Ritter Orden vom Hl. Georg. Bruststern der Großkreuzherren

Art.Nr.:
DE-BR7
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Militärischer Haus Ritter Orden vom Hl. Georg. Bruststern der Großkreuzherren
Anzahl Verleihungen: 6
Anzahl Herstellung:                       82

Katalognummer:

15_BR_5

Klasse:

Bruststern der Großkreuzherren

Stifter: Kurfürsten Karl Albrecht von Bayern
Stiftungsdatum: 24.4.1729
Ausgabejahr: 1900   
Hersteller: Weiss & Co München
Ursprung / Provenienz: -
Material: Silber vergoldet + Emaille               
Gewicht in g. 38,72
Größe in mm. 86 x 77
Zuschtand: II
Der Hausritterorden vom Heiligen Georg (kurz: Georgsorden) war als bayerischer Ritterorden wohl der bekannteste unter allen 13 Ritterorden, die nach dem Heiligen Georg benannt worden waren.
Geschichte

Der Orden wurde während der Kreuzzüge im 12. Jahrhundert gegründet. Im Jahr 1494 wurde er vom römisch-deutschen König Maximilian I. erneuert und, nachdem er wieder eingegangen war, vom Kurfürsten Karl Albrecht, dem späteren Kaiser Karl VII., am 24. April 1729 abermals wieder hergestellt und von Papst Benedikt XIII. bestätigt. Nach dem Erlöschen der bayerischen Linie im Jahr 1778 wurde er vom Kurfürsten Karl Theodor als pfalzbayrischer Orden sanktioniert, von Maximilian I. Joseph zum zweiten Orden Bayerns erhoben und von König Ludwig I. am 25. Februar 1827 mit umfassenden Statuten versehen. Schließlich wurde der Ritterorden unter König Ludwig II. am 17. April 1871 im Geist seiner Zeit reorganisiert, indem als Zweck des Ordens an die Stelle der „Verteidigung des christkatholischen Glaubens“ die Ausübung der Werke der Barmherzigkeit gesetzt wurden.
Ordensdekoration

Das Ordenszeichen ist ein achtspitziges goldenes Kreuz mit kleinen Kugeln auf den Kreuzspitzen. Auf der Vorderseite ist auf himmelblauem Grund im Medaillon das Bildnis der auf einem Mond stehenden Jungfrau Maria zu sehen. In den Kreuzwinkeln die Buchstaben V. I. B. I. („virgini immaculatae Bavaria immaculata“). Rückseitig die Darstellung des Heiligen Georgs von einem Lorbeerkranz umschlossen, sowie die Buchstaben I. V. P. F. („justus ut palma fiorebit“).

Himmelblaues, am Rand weißes und dunkelblau eingefasstes Band, das durch einen Löwenkopf den Orden hält. Die Großkomture tragen das Band von der rechten zur linken Körperseite und auf der Brust den himmelblauen, achtspitzigen, silbern eingefassten Stern mit bayrischen Wecken in den Winkeln, in dessen Mitte ein silberner Schild mit rotem Kreuz, die Komture das Kreuz am Hals und den Stern, die Ritter das Kreuz im Knopfloch. An den Ordensfesten (24. April und 8. Dezember) tragen die Ordensmitglieder eine besondere Ordenstracht und das Kreuz an goldener Kette.

Die Zeremoniekleidung bestand aus einem hellblauen Samttalar mit weißer Seiden- und Hermelinausfütterung. Weiße atlasseidene Beinkleider, seidene weiße Strümpfe und ebensolche Schuhe mit Rosetten vervollständigten die Kleidung.
Verleihungszahlen
1806 bis 1918
Ordensklasse    Verleihungen
Großprior    14
Großkomtur    92
Komtur                82
Ritter                 288
St. Georgs-Medaille 75

1918 bis 1986
Ordensklasse    Verleihungen
Großprior    7
Großkomtur    59
Komtur     76
Ritter               145

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