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Der Rote Adlerorden. 4- Klasse mit Jubiläumszahl 50

Art.Nr.:
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Der Rote Adlerorden. 4- Klasse mit Jubiläumszahl "50"
Anzahl Verleihungen: R
Anzahl Herstellung:                       -

Katalognummer:

15_Pr_5

Klasse:

4 Klasse

Stifter: Erbprinz Georg Wilhelm von Brandenburg-Bayreuth
Stiftungsdatum: 17.11.1705
Ausgabejahr: 1892-1918
Hersteller:  Johann Wagner und Sohn, Berlin
Ursprung / Provenienz: -
Material:  Silber  + Emaille         
Gewicht in g. 16,5
Größe in mm. 50 x 39
Zuschtand: II
Der Rote Adlerorden (ursprünglich: der Rothe Adler-Orden) war ein Ritterorden, der für Zivil- und Militärverdienste verliehen wurde.

GESCHICHTE

Er wurde am 17. November 1705 durch Erbprinz Georg Wilhelm von Brandenburg-Bayreuth unter der ursprünglichen Bezeichnung Ordre de la sincérité (Orden der Aufrichtigkeit) gestiftet und ab 1792, nach dem Übergang der fränkischen Hohenzollerngebiete an Preußen, durch den König von Preußen verliehen. Zeitweise war der Rothe Adler-Orden nach dem Schwarzen Adlerorden der zweithöchste preußische Orden.
Der Orden wurde von Georg Wilhelm von Brandenburg-Bayreuth vermutlich in Anlehnung an den englischen Hosenbandorden, den er auf seinen Reisen kennengelernt hatte, gegründet. Die Mitglieder des Ordens verpflichteten sich, immer den Ordensstatuten zu folgen. Dazu zählte auch das permanente Tragen des Ordens. Er diente jedoch auch der Selbstdarstellung des Markgrafen, denn jedes Jahr wurde zum Georgstag eine Versammlung aller Ordensträger mit Festivitäten in St. Georgen am See bei Bayreuth abgehalten. Hierbei fand auch ein Gottesdienst in der hierfür gestalteten Sophienkirche (heute Ordenskirche) statt. Der letzte Markgraf zu Brandenburg-Ansbach und Bayreuth, Christian Friedrich Karl Alexander, gab dem Orden 1776 neue Statuten und den Namen Hochfürstlicher Brandenburgischer Roter-Adler-Orden. Als er die Fürstentümer am 2. Dezember 1791 an Preußen abtrat, ging auch der Orden an Preußen über und wurde am 12. Juni 1792 von Friedrich Wilhelm II. zum zweiten Ritterorden des Königreichs erhoben.

Ordenskreuz

Das Ordenszeichen bestand seit 1810 aus einem nach oben sich verbreiternden weißemaillierten Georgskreuz. Das Medaillon im Avers zeigte den roten brandenburgischen Adler mit einem grünen Lorbeerzweig in den Fängen und im Revers das Monogramm FW unter der preußischen Königskrone. Das am 18. Oktober 1861 von König Wilhelm I. († 1888) anlässlich seiner Krönung in Königsberg gestiftete Großkreuz trug rote Adler in den Kreuzwinkeln, das Medaillon im Avers zeigte das Monogramm WR (Wilhelmus Rex), von der Ordensdevise SINCERE ET CONSTANTER (ehrlich und beständig) umwoben. Im Reversmedaillon befand sich innerhalb eines Eichenkranzes das Datum Den 18. Octb. 1861. Das Großkreuz wurde an der orangefarbigen Schärpe mit weißen Streifen getragen. Bei besonderen Verdiensten wurde die Kette zum Großkreuz verliehen. Das Kreuz der I. Klasse wurde ebenfalls an der Schärpe von der linken Schulter zur rechten Hüfte getragen. Die II. Klasse wurde um den Hals und die III. und IV. Klasse an der linken Brust getragen.[2] Die Kriegsdekoration hing ab 1864 am schwarz-weißen Band. Nichtchristliche Ordensritter bekamen seit 1851 manchmal statt eines Kreuzes ein silbernes sternförmiges oder rundes Medaillon mit dem Roten Adler in der Mitte verliehen.

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